ein Elektroauto besteht aus deutlich weniger Teilen. Wenn wir die Motoren vergleichen, bemerkt man sofort das geringere Gewicht eines Elektromotors. Dieser ist viel kleiner und hat weniger Teile, die sich bewegen und kaputtgehen können.
Die seltenen Erden, die für die Motorenherstellung bei manchen Herstellern verwendet werden, sind schon bei der Massenproduktion von Industriemotoren eliminiert worden. Man braucht keine Permanentmagnete mehr, um effizient zu sein.
Derzeit ist die Batterie der größte Kostenfaktor für ein Elektroauto. Die Technologie hat hier geschlafen. Die meisten Batterien, die wir in den letzten Jahren verwendet haben, arbeiten noch mit der Technik von Edison, so als würden wir noch die Originallampe von Edison für unsere Beleuchtung verwenden.
Die Li-Ion Batterie hat hier schon einen technologischen Neuanfang geschaffen. Aus Amerika höre ich von mehreren Freunden, daß die derzeitige Entwicklung der neuen Batterien mit der Chipentwicklung in den 80er Jahren zu vergleichen ist. Ich habe die Angabe von 16% jährliche Kostensenkung für die Batterie zwar nicht kontrolliert, kann mir aber eine solche Entwicklung schon vorstellen, denn Lithium ist keine ‚seltene Erde‘. Es befindet sich an vielen Plätzen der Erde. Nur hat man dieses Mineral (oder Salz) nicht gezielt gesucht, weil früher keiner Lithium brauchte. Da kann man sicherlich die Erfahrungen aus der Ölforschung zum Vergleich heranziehen: jährlich werden immer neue Vorkommen gefunden.
Damit wird Lithium mit der Zeit billiger und die Batterietechnologie effizienter. So öffnet sich die Welt der Batterien auch für andere Zwecke, z.B. als Pufferspeicher oder als Ausgleich für Verbrauchspitzen. Dies wird perfekt in Kombination mit der erneuerbaren Energieproduktion sein. In diesem Bereich werden wir sicherlich noch viel erleben.
Unter diesen Voraussetzungen bin ich sicher, daß das Elektroauto in den nächsten Jahren billiger wird als ein traditionelles.
Zweiter Punkt:
Fossile Brennstoffe sind bereits in ihrer Definition "fossil", also mit einen begrenzten Dasein gesegnet. Ich hoffe trotzdem, für mich und meine Kinder nicht ein Ende von Öl oder Kohle erleben zu müssen. Diese Stoffe sind zu wertvoll für die Produktion von vielen Materialien, die wir täglich brauchen. Nach meiner Meinung sollten wir diese Wertstoffe nicht wirklich einfach verbrennen.
Zum Stickoxid oder dem seit einiger Zeit in Mode gekommene Kohlendioxid (CO2) – Stichwort: ‚menschlich verursachter Klimawandel‘. Beide sind nicht das wirkliche Problem. Mich stören eher die vielen kleinen Zusatzpartikel, die bei der Verbrennung von Diesel, Benzin (oder auch Holz) entstehen, kurz: der Feinstaub, den z.B. heutige Diesel mehr produzieren als früher. Deswegen sollten wir keinen Rauch einatmen, auch wenn wir genügend Sauerstoff bekommen können: Seitdem ich ein Elektroauto fahre, genieße ich es, in der freien Natur ganz langsam zu gleiten und die Luft bei offenem Fenster zu „riechen“. Das ist beinahe wie Fahrrad fahren. Ich habe das gleiche mit meinen drei Jahre alten Dieselauto versucht - es war ein olfaktorischer Horror!
Aus diesem Grunde will ich nur noch Elektroautos fahren - wo immer es geht; für mich eine Verbesserung der Lebensqualität. Derzeit muß ich aber noch mehr Geld ausgeben und mich mit den begrenzten Reichweiten und einer schlechten Infrastruktur begnügen, um diese Verbesserung meiner Lebensverhältnisse zu gewärtigen. Am Anfang des Autozeitalters war es genauso, man mußte zur Apotheke, um Benzin tanken zu können.
Was ist teurer? Eine Infrastruktur, die auf Elektrokabeln und Ladestationen oder eine, die auf Tankstellen mit LKWs basiert, die täglich in der Gegend herumfahren, um Tankstellen zu beliefern?
Im letzten Teil bin ich auch Ihrer Meinung. Der Diesel verdient die derzeitige Hexenjagd nicht. Er wird meiner Meinung nach auch in Zukunft für viele Anwendungen seine Berechtigung haben.
Ich wünsche viel Freude und Freiheit
Paolo Varisco
pol. Emik-Wurst, Hans
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Kommentar aus dem Querdenkerverteiler
Lieber H.-W., lieber Herr Emik-Wurst,
ein Elektroauto besteht aus deutlich weniger Teilen. Wenn wir die Motoren vergleichen, bemerkt man sofort das geringere Gewicht eines Elektromotors. Dieser ist viel kleiner und hat weniger Teile, die sich bewegen und kaputtgehen können.
Die seltenen Erden, die für die Motorenherstellung bei manchen Herstellern verwendet werden, sind schon bei der Massenproduktion von Industriemotoren eliminiert worden. Man braucht keine Permanentmagnete mehr, um effizient zu sein.
Derzeit ist die Batterie der größte Kostenfaktor für ein Elektroauto. Die Technologie hat hier geschlafen. Die meisten Batterien, die wir in den letzten Jahren verwendet haben, arbeiten noch mit der Technik von Edison, so als würden wir noch die Originallampe von Edison für unsere Beleuchtung verwenden.
Die Li-Ion Batterie hat hier schon einen technologischen Neuanfang geschaffen. Aus Amerika höre ich von mehreren Freunden, daß die derzeitige Entwicklung der neuen Batterien mit der Chipentwicklung in den 80er Jahren zu vergleichen ist. Ich habe die Angabe von 16% jährliche Kostensenkung für die Batterie zwar nicht kontrolliert, kann mir aber eine solche Entwicklung schon vorstellen, denn Lithium ist keine ‚seltene Erde‘. Es befindet sich an vielen Plätzen der Erde. Nur hat man dieses Mineral (oder Salz) nicht gezielt gesucht, weil früher keiner Lithium brauchte. Da kann man sicherlich die Erfahrungen aus der Ölforschung zum Vergleich heranziehen: jährlich werden immer neue Vorkommen gefunden.
Damit wird Lithium mit der Zeit billiger und die Batterietechnologie effizienter. So öffnet sich die Welt der Batterien auch für andere Zwecke, z.B. als Pufferspeicher oder als Ausgleich für Verbrauchspitzen. Dies wird perfekt in Kombination mit der erneuerbaren Energieproduktion sein. In diesem Bereich werden wir sicherlich noch viel erleben.
Unter diesen Voraussetzungen bin ich sicher, daß das Elektroauto in den nächsten Jahren billiger wird als ein traditionelles.
Zweiter Punkt:
Fossile Brennstoffe sind bereits in ihrer Definition "fossil", also mit einen begrenzten Dasein gesegnet. Ich hoffe trotzdem, für mich und meine Kinder nicht ein Ende von Öl oder Kohle erleben zu müssen. Diese Stoffe sind zu wertvoll für die Produktion von vielen Materialien, die wir täglich brauchen. Nach meiner Meinung sollten wir diese Wertstoffe nicht wirklich einfach verbrennen.
Zum Stickoxid oder dem seit einiger Zeit in Mode gekommene Kohlendioxid (CO2) – Stichwort: ‚menschlich verursachter Klimawandel‘. Beide sind nicht das wirkliche Problem. Mich stören eher die vielen kleinen Zusatzpartikel, die bei der Verbrennung von Diesel, Benzin (oder auch Holz) entstehen, kurz: der Feinstaub, den z.B. heutige Diesel mehr produzieren als früher. Deswegen sollten wir keinen Rauch einatmen, auch wenn wir genügend Sauerstoff bekommen können: Seitdem ich ein Elektroauto fahre, genieße ich es, in der freien Natur ganz langsam zu gleiten und die Luft bei offenem Fenster zu „riechen“. Das ist beinahe wie Fahrrad fahren. Ich habe das gleiche mit meinen drei Jahre alten Dieselauto versucht - es war ein olfaktorischer Horror!
Aus diesem Grunde will ich nur noch Elektroautos fahren - wo immer es geht; für mich eine Verbesserung der Lebensqualität. Derzeit muß ich aber noch mehr Geld ausgeben und mich mit den begrenzten Reichweiten und einer schlechten Infrastruktur begnügen, um diese Verbesserung meiner Lebensverhältnisse zu gewärtigen. Am Anfang des Autozeitalters war es genauso, man mußte zur Apotheke, um Benzin tanken zu können.
Was ist teurer? Eine Infrastruktur, die auf Elektrokabeln und Ladestationen oder eine, die auf Tankstellen mit LKWs basiert, die täglich in der Gegend herumfahren, um Tankstellen zu beliefern?
Im letzten Teil bin ich auch Ihrer Meinung. Der Diesel verdient die derzeitige Hexenjagd nicht. Er wird meiner Meinung nach auch in Zukunft für viele Anwendungen seine Berechtigung haben.
Ich wünsche viel Freude und Freiheit
Paolo Varisco
pol. Emik-Wurst, Hans