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Christentum und Islam

DZiG.de veröffentlicht ausgewählte Artikel von Hans-Wolff Graf. Sie stellen nur einen kleinen Ausschnitt aus seiner vielseitigen und umfangreichen Arbeit dar. Mehr von und über Hans-Wolff Graf – seinem DenkFühlHandeln – finden Sie im Archiv von Anthropos-ev.de , im Zeitreport von D-Perspektive.de und im Querdenker-Blog. Abonnieren Sie auch den Querdenker-Verteiler, aus dem der folgende Text mit freundlicher Genehmigung kopiert ist.

Unbeachtlich des Adressaten und des Bezugs zur AfD enthält dieser offene Brief unseres Querdenkers Dr. Penner wichtige, ausnahmslos zutreffende Inhalte zum Thema Islam. Nicht daß das Christentum in seiner heutigen (relativen) Friedfertigkeit die bessere Religion ist – sämtliche Religionen sind Ideologien (und damit un-philosophisch), intolerant (allen „Gutmenschen-Beteuerungen zum Trotz) und egozentrisch-eifersüchtig (was mit friedvollem Wettbewerb nicht das mindeste zu tun hat) -; vielmehr sind ihre aggressivsten Phasen (3./4. Jhrt ganz im Sinne der heutigen ISIS sowie im Mittelalter und zwischen dem 16. und 18. Jhrt.) „Gott sei Dank“(sic) vorbei.

Zudem wurden die Testamente nicht als unmittelbares „Wort“ Gottes erklärt, sondern als von Menschen verfaßt verkündet und (bis heute) interpretiert. Für Interpretationen besteht aber im Islam keine Möglichkeit, da es sich um die direkte Wort- und Sinnwahl Allahs zum gesamten menschlichen Lebensgeschehen handelt – ohne Rücksicht auf den zeitlichen und inhaltlichen Ursprung seiner Genesis im 7.Jhrt. (!).

Und über dieses prinzipielle Dilemma hilft auch keine noch so benevolente „Gesundbeterei“ hinweg. Hier liegt eine grundsätzliche (und sehr brutale) Problematik, die vornehmlich das emotionale Feld menschlichen DenkFühlHandels betrifft und schon deshalb nicht per legem geheilt werden oder in den Griff zu bekommen ist. Hierzu wäre einzig eine saubere intellektuelle Auseinandersetzung mit der Thematik – der Koran und seine Inhalte – in der Lage, doch genau das ist im Islam verunmöglicht, da schon das Hinterfragen des „göttlichen“ Wortes unter ultimativer Strafe steht und verboten ist.

Ketzerische Frage: Wie in höchstem Maße unsicher muß jemand sein, wenn er schon das Hinterfragen seiner Botschaften/Befehle/Anweisungen unter Strafe stellt?!?

H.-W. Graf

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